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Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung 2019.xml (1,8 KB)

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Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung 2019.ffwp (5.434,6 KB)


Anleitung
zum Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung

Zum Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung gehören:
• der Hauptvordruck für die allgemeinen Angaben, die Lohnsteuer-Ermäßigung im vereinfachten Verfahren,
die Berücksichtigung von haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen, Dienst- und Handwerkerleistungen
und die Übertragung eines Freibetrags / Hinzurechnungsbetrags
• die Anlage Kinder
• die Anlage Werbungskosten
• die Anlage Sonderausgaben / außergewöhnliche Belastungen

Hauptvordruck
Bitte verwenden Sie den Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung, wenn Sie – und ggf. Ihr(e) Ehegatte / Lebenspartner(in) – einen Steuerfreibetrag beantragen möchten.
Wenn Sie höchstens denselben Steuerfreibetrag oder die gleiche Zahl der Kinderfreibeträge beantragen wollen wie für das Vorjahr und
die maßgebenden Verhältnisse sich nicht wesentlich geändert haben, genügt es im Hauptvordruck neben den Angaben zur Person den
Abschnitt „Lohnsteuer-Ermäßigung im vereinfachten Verfahren“ (Zeile 17 bis 19) auszufüllen. Für Kinder unter 18 Jahren ist ein Antrag
in der Regel nicht erforderlich, da diese Kinder in den elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmalen (ELStAM) grundsätzlich automatisch berücksichtigt werden. Sofern Sie erstmals einen Steuerfreibetrag oder einen höheren Steuerfreibetrag als für das Vorjahr beantragen
wollen, verwenden Sie bitte den Hauptvordruck sowie die erforderlichen Anlagen.
Die Freibeträge und alle weiteren Änderungen der Besteuerungsmerkmale werden als ELStAM gespeichert und den Arbeitgebern in einem
elektronischen Abrufverfahren bereitgestellt. Die Frist für die Antragstellung beginnt am 1. Oktober des Vorjahres, für das der Freibetrag
gelten soll. Sie endet am 30. November des Kalenderjahres, in dem der Freibetrag gilt.
Sie haben die Möglichkeit, den Steuerfreibetrag für einen Zeitraum von zwei Kalenderjahren zu beantragen. In diesem Fall kreuzen Sie bitte
das vorgesehene Ankreuzfeld in Zeile 20 an.
Ein Steuerfreibetrag für Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen (mit Ausnahme der Pauschbeträge für behinderte Menschen und Hinterbliebene) und für den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende bei Verwitweten kann nur dann beantragt werden,
wenn die Aufwendungen und Beträge im Kalenderjahr insgesamt höher sind als 600 €. Bei der Berechnung dieser Antragsgrenze zählen
Werbungskosten nur mit, soweit sie 1.000 €, bei Empfängern von Versorgungsbezügen 102 €, übersteigen.
Sonderausgaben werden berücksichtigt, soweit sie den Sonderausgaben-Pauschbetrag von 36 € (bei Ehegatten/Lebenspartnern
72 €) übersteigen.
Wird Ihnen auf Grund dieses Antrags ein Steuerfreibetrag gewährt – ausgenommen Pauschbetrag für behinderte Menschen und Hinterbliebene, Entlastungsbetrag für Alleinerziehende oder Änderungen bei der Zahl der Kinderfreibeträge – sind Sie nach § 46 Abs. 2
Nr. 4 des Einkommensteuergesetzes (EStG) grundsätzlich verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben.
Ändern sich im Laufe des Kalenderjahres die für den Freibetrag / die Steuerklasse maßgebenden Verhältnisse zu Ihren Ungunsten, sind
Sie verpflichtet, dies dem Finanzamt anzuzeigen. Haben Sie das Faktorverfahren (Antrag auf Steuerklassenwechsel bei Ehegatten /
Lebenspartnern), und gleichzeitig einen Freibetrag beantragt, ist dieser Freibetrag in die Bildung des Faktors für einen Zeitraum von zwei
Jahren einzubeziehen. Ändert sich die Höhe des Freibetrags für das zweite Jahr dieses Zweijahreszeitraums, löst dies einen neuen Zweijahreszeitraum für die Faktorermittlung unter Einbeziehung des geänderten Freibetrags aus.
Haben Sie einen Freibetrag für zwei Kalenderjahre beantragt und stellen Sie für das zweite Gültigkeitsjahr des Freibetrags einen Antrag auf
Bildung eines Faktors, wird dieser Freibetrag in die Bildung des Faktors einbezogen und für beide Jahre der Gültigkeit des Faktorverfahrens
berücksichtigt.
Nach den Vorschriften der Datenschutzgesetze wird darauf hingewiesen, dass die Angabe der Telefonnummer freiwillig im Sinne dieser
Gesetze ist und im Übrigen die mit diesem Antrag angeforderten Daten auf Grund der §§ 149,150 der Abgabenordnung und der §§ 38b
Abs. 2, 39 Abs. 6, 39a Abs. 2 EStG erhoben werden. Informationen über die Verarbeitung personenbezogener Daten in der Steuerverwaltung
und über Ihre Rechte nach der Datenschutz-Grundverordnung sowie über Ihre Ansprechpartner in Datenschutzfragen entnehmen Sie bitte
dem allgemeinen Informationsschreiben der Finanzverwaltung. Dieses Informationsschreiben finden Sie unter www.finanzamt.de (unter der
Rubrik „Datenschutz“) oder erhalten Sie bei Ihrem Finanzamt.
Anlage Werbungskosten
Werbungskosten im steuerlichen Sinne sind alle Aufwendungen, die durch Ihr Arbeitsverhältnis veranlasst sind. Sie können jedoch nur
berücksichtigt werden, soweit sie steuerfreie oder pauschal besteuerte Ersatzleistungen Ihres Arbeitgebers übersteigen. Die Kosten Ihrer
Lebensführung gehören nicht zu den Werbungskosten, selbst wenn sie Ihrer beruflichen Tätigkeit zugutekommen.
Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte (Zeile 4 bis 10)
Für die Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte erhalten Sie eine Entfernungspauschale, unabhängig von der Art, wie Sie zur
ersten Tätigkeitsstätte gelangen. Diese Pauschale beträgt 30 Cent für jeden vollen Entfernungskilometer. Für öffentliche Verkehrsmittel
(ohne Flug- und Fährkosten) können die tatsächlichen Aufwendungen angesetzt werden, wenn sie im Kalenderjahr höher sind als die
Entfernungspauschale. Die Entfernungspauschale ist grundsätzlich auf einen Höchstbetrag von 4.500 € begrenzt. Lediglich soweit ein
eigener oder zur Nutzung überlassener Kraftwagen (z. B. Firmenwagen) benutzt wird, berücksichtigt das Finanzamt einen höheren Betrag
als 4.500 €. Wenn bei Ihnen der Grad der Behinderung mindestens 70 beträgt oder bei einem Grad der Behinderung von mindestens 50
gleichzeitig eine erhebliche Gehbehinderung besteht, werden auch bei Benutzung Ihres eigenen Pkw die tatsächlichen Kosten der Hin- und
Rückfahrt oder ohne Einzelnachweis 60 Cent je Entfernungskilometer (30 Cent je gefahrenen Kilometer) anerkannt.
Mehraufwendungen für Verpflegung bei Auswärtstätigkeit (Zeile 31 bis 36)
Mehraufwendungen für Verpflegung können Sie für dieselbe Auswärtstätigkeit – höchstens für die Dauer von drei Monaten – nur pauschal
geltend machen:
• für eine eintägige auswärtige Tätigkeit ohne Übernachtung mit einer Abwesenheit von mehr als 8 Stunden von Ihrer Wohnung und
der ersten Tätigkeitsstätte jeweils 12 €
• für An- und Abreisetage einer mehrtägigen auswärtigen Tätigkeit mit Übernachtung außerhalb Ihrer Wohnung jeweils 12 €
• für die Kalendertage, an denen Sie außerhalb Ihrer Wohnung und ersten Tätigkeitsstätte beruflich tätig und daher 24 Stunden von
Ihrer Wohnung abwesend waren, jeweils 24 €

Mehraufwendungen für doppelte Haushaltsführung (Zeile 37 bis 51)
Bei einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung können Sie die notwendigen Mehraufwendungen als Werbungskosten geltend
machen. Eine doppelte Haushaltsführung liegt nur vor, wenn Sie außerhalb des Ortes Ihrer ersten Tätigkeitsstätte einen eigenen Haushalt
unterhalten und Sie auch am Ort der ersten Tätigkeitsstätte wohnen. Mehraufwendungen für Verpflegung können Sie höchstens für die
ersten drei Monate mit den für Auswärtstätigkeiten geltenden Pauschbeträgen geltend machen. Anstelle der Aufwendungen für eine Familienheimfahrt können die Gebühren für ein Telefongespräch berücksichtigt werden.
Anlage Kinder
Beim Familienleistungsausgleich wird im Laufe des Jahres in der Regel Kindergeld gezahlt. Im Lohnsteuerabzugsverfahren werden die
Freibeträge für Kinder nur bei der Berechnung des Solidaritätszuschlags und der Kirchensteuer berücksichtigt. Kinder, für die keine Freibeträge für Kinder gewährt werden können (z.B. wegen Überschreitens der Altersgrenze), sind nicht in der Anlage Kinder einzutragen.
Kinderbetreuungskosten (Zeile 12 bis 14)
Kinderbetreuungskosten für zu Ihrem Haushalt gehörende Kinder, für die Ihnen Freibeträge für Kinder oder Kindergeld zusteht, können
ab Geburt des Kindes bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres berücksichtigt werden. Bitte tragen Sie in Zeile 14 Ihre tatsächlichen Aufwendungen und ggf. steuerfreie Erstattungen ein. Kinderbetreuungskosten sind jedoch nur in Höhe von zwei Dritteln der Aufwendungen,
höchstens 4.000 € je Kind und Kalenderjahr abziehbar. Diese Begrenzung wird vom Finanzamt berücksichtigt.
Schulgeld (Zeile 15)
Besucht ein Kind, für das Sie Anspruch auf einen Freibetrag für Kinder oder auf Kindergeld haben, im Inland oder einem anderen EU-/EWRStaat eine Schule in freier Trägerschaft oder eine überwiegend privat finanzierte Schule, die zu einem allgemein bildenden oder berufsbildenden
Schul-, Jahrgangs- oder Berufsabschluss führt, sind 30 % des Entgelts bis zu einem Höchstbetrag von 5.000 € je Kind als Sonderausgaben
abziehbar, wenn der – ggf. beabsichtigte – Abschluss von der im Inland zuständigen Stelle als gleichwertig anerkannt wurde. Bitte tragen
Sie in Zeile 15 Ihre tatsächlichen Aufwendungen ein. Deutsche Schulen im Ausland sind den vorgenannten Schulen gleichgestellt.
Entlastungsbetrag für Alleinerziehende / Steuerklasse II (Zeile 41 bis 46)
Sind Sie alleinstehend und gehört zu Ihrem Haushalt mindestens ein Kind, für das Sie Anspruch auf einen Freibetrag für Kinder oder Kindergeld
haben, wird Ihnen ein Entlastungsbetrag für Alleinerziehende in Höhe von 1.908 € im Kalenderjahr durch die Einreihung in die Steuerklasse
II gewährt. Dieser erhöht sich für das zweite und jedes weitere berücksichtigungsfähige Kind, das in Ihrem Haushalt lebt, um jeweils 240 €
(Erhöhungsbetrag); der Erhöhungsbetrag wird als Freibetrag (ggf. für zwei Kalenderjahre, vgl. Zeile 20 des Hauptvordrucks) berücksichtigt.
Die Zugehörigkeit zum Haushalt wird stets angenommen, wenn das Kind/die Kinder in Ihrer Wohnung gemeldet ist/ sind. Ist das Kind/Sind
die Kinder auch noch bei einer anderen Person gemeldet, erhält derjenige den Entlastungsbetrag, der die Voraussetzungen auf Auszahlung des Kindergeldes erfüllt. Des Weiteren darf keine Haushaltsgemeinschaft mit einer anderen volljährigen Person bestehen, für die Sie
keinen Anspruch auf einen Freibetrag für Kinder oder Kindergeld haben. Bei Verwitweten mit Steuerklasse III wird der Entlastungsbetrag
für Alleinerziehende als Freibetrag berücksichtigt. Für jeden vollen Kalendermonat, in dem die Voraussetzungen nicht vorliegen, ermäßigt
sich der Entlastungsbetrag um ein Zwölftel.
Freibetrag zur Abgeltung eines Sonderbedarfs bei Berufsausbildung (Zeile 47)
Für ein auswärtig untergebrachtes volljähriges Kind, das sich in Berufsausbildung befindet, kann ein Freibetrag berücksichtigt werden.
Das gilt nur dann, wenn Sie für das Kind Anspruch auf einen Freibetrag für Kinder oder Kindergeld haben.
Anlage Sonderausgaben/außergewöhnliche Belastungen
Sonderausgaben (Zeile 4 bis 12)
Unterhaltsleistungen an den geschiedenen Ehegatten, den/die Lebenspartner(in) einer aufgehobenen Lebenspartnerschaft oder dauernd
getrennt lebende(n) Ehegatten/Lebenspartner(in) können als Sonderausgaben abgezogen werden, wenn der Geber dies mit Zustimmung
des Empfängers (Anlage U) beantragt. Ausgleichsleistungen zur Vermeidung des Versorgungsausgleichs können im Jahr ihrer Zahlung
als Sonderausgaben abgezogen werden, wenn der Geber dies mit Zustimmung des Empfängers (Anlage U) beantragt. Aufwendungen
für Ihre eigene erstmalige Berufsausbildung oder ein Erststudium, soweit nicht bereits eine abgeschlossene nichtakademische Berufsausbildung vorangegangen ist, werden als Sonderausgaben anerkannt.
Außergewöhnliche Belastungen
Außergewöhnliche Belastungen sind Ausgaben, die aufgrund besonderer Umstände zwangsläufig anfallen, z.B. die Ausgaben, die
durch Krankheit, Behinderung, Bestattung eines Angehörigen oder Unwetterschäden entstehen. Diese Ausgaben können unter Berücksichtigung einer zumutbaren Belastung vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen werden.
Pauschbetrag für behinderte Menschen und Hinterbliebene (Zeile 13 bis 16)
Der Pauschbetrag ist nach dem Grad der Behinderung gestaffelt:
Grad der Behinderung EUR Grad der Behinderung EUR
25 und 30 310 65 und 70 890
35 und 40 430 75 und 80 1.060
45 und 50 570 85 und 90 1.230
55 und 60 720 95 und 100 1.420
Blinde sowie hilflose behinderte Menschen erhalten einen Pauschbetrag von 3.700 € jährlich. Dieser Pauschbetrag kann auch bei Vorlage
des Bescheids über die Einstufung als schwerstpflegebedürftige Person (Pflegegrade 4 und 5) gewährt werden.
Behinderten Menschen mit einem Grad der Behinderung von weniger als 50 steht der entsprechende Pauschbetrag aus der obigen Tabelle
jedoch nur zu,
• wenn wegen der Behinderung ein gesetzlicher Anspruch auf Rente (z.B. Unfallrente, nicht aber Rente aus der gesetzlichen
Rentenversicherung) oder auf andere laufende Bezüge besteht oder
• wenn die Behinderung zu einer dauernden Einbuße der körperlichen Beweglichkeit geführt hat oder auf einer typischen
Berufskrankheit beruht.
Pflege-Pauschbetrag (Zeile 17 bis 22)
Wenn Sie eine ständig hilflose Person in Ihrer oder deren Wohnung im Inland oder EU-/EWR-Ausland persönlich pflegen und dafür keine
Einnahmen erhalten, kann Ihnen für die entstehenden Aufwendungen ein Pauschbetrag gewährt werden.

Unterhalt für gesetzlich unterhaltsberechtigte und ihnen gleichgestellte Personen (Zeile 31 bis 46)
Unterhalten Sie bedürftige Personen, für die niemand Anspruch auf Freibeträge für Kinder oder Kindergeld hat und die Ihnen oder Ihrem/Ihrer
Ehegatten/Lebenspartner(in) gegenüber gesetzlich unterhaltsberechtigt sind, z. B. Eltern, Großeltern oder Kinder, können Sie Ihre nachgewiesenen Aufwendungen für jede unterstützte Person geltend machen, wenn diese Person kein oder nur ein geringes Vermögen besitzt.